Rückblick: Spiele gegen den VfL Bückeburg

Veröffentlicht auf von Roberto

Am kommenden Sonntag trifft der VfB Oldenburg seit längerer Zeit wieder auf den VfL Bückeburg. Es ist Zeit für einen Rückblick

Nach dem Oberliga-Abstieg 2004 traf der VfB in der ihm damals noch unbekannten Niedersachsenliga-West Mitte der Hinrunde in Bückeburg auf den VfL. Die Oldenburger, die zu diesem Zeitpunkt noch Anschluss an die Tabellenspitze hatten, verloren ihn spätestens an diesem Sonntagnachmittag, als sie bereits nach einer Stunde mit 3:0 zurück lagen. Auch das Rückspiel im April 2005 im Marschwegstadion verkam zu einer Farce, da die Bückeburger vor einer Minuskulisse von 400 Zuschauern gegen eine in der Meisterschaft schon weit abgeschlagene VfB-Mannschaft um Jan Majewski und Konsorten gar mit 4:2 gewannen.

In der darauffolgenden Saison dann ein ähnliches Bild. Den in der Tabelle wieder weit hinten platzierten Bückeburgern gelang es in der Niedersachsenlga-West-Saison 2005/2006 gleich 2 mal innerhalb von 12 Tagen, den ambitionierten Oldenburgern alles abzuverlangen: Zunächst rang mal dem vier Spieltage vor Schluss noch auf Platz 1 stehendem VfB in einem Nachholspiel im Jahnstadion ein 2:2 ab, um dann nichtmal zwei Wochen später einen netten Gast im Marschwegstadion zu geben und dem VfB in einem starken Spiel nur knapp unterlag, den dieser Sieg im Fernduell mit Ramlingen-Ehlershausen weiter träumen ließ.

In der Oldenburger Meistersaison 2006/2007 schien der VfL Bückeburg erneut zum Stolperstein für den VfB zu werden. Am 10. Spieltag gab es erneut eine ernüchternde Niederlage im wohl einzigem Stadion, über das eine Bahnstrecke verläuft, sodass sich die Oldenburger im Titelkampf weiter hinter Havelse und Wilhelmshaven II anstellen mussten. Im Rückspiel in Oldenburg schien dann der Bann endgültig gebrochen: Während Mehmet Koc am VfB-Familientag vor über 4.000 Zuschauern das Spiel zugunsten des VfB entschied, machte sich auf den Rängen langsam das Gefühl breit, den Aufstieg im 3. Fünftliga-Jahr endlich zu packen.

Nach einem Jahr 4. Liga in Oldenburg und dem darauffolgenden Abstieg des VfL Bückeburg in die 6. Liga, trifft man sich an diesem Sonntag wieder in der Mitte, allerdings dieses Mal in einer deutlich stärkeren 5. Liga, die mittlerweile Oberliga heißt. Für den VfL, der mit zwei Niederlagen in die Saison startete, also wieder ein Höhepunkt der jüngeren Vereinsgeschichte. Dass dieser Tag zu keinem Bückeburger Feiertag wird, haben unsere Jungs am Sonntag selbst auf dem Fuß. Weniger als 100 % zu geben, sei keinem VfBer, weder auf dem Rasen noch auf dem Steinwall an der Bückeburger Gegengerade, empfohlen, da die Bückeburger ebenfalls alles dafür geben werden, den ersten Saisonsieg einzufahren.
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